Archiv der Kategorie: Wirtschaft

9/11 Vorbeitrag

Für einen „normalen“ Artikel brauche ich, der nicht gerade ein Shortnews ist, knapp 6 Stunden. Die meiste Arbeit geht dann dafür drauf, dass ich die Quellen überprüfe. Auch viel Zeit beanspruchen die Form und das mehrmalige Überprüfen des Textes. Bei meinem derzeitigen Text sitze ich mitlerweile schon seit 4 Tagen dran. Das sind schon fast 12 Stunden. Da ich derzeit privat einige Probleme habe, werde ich den jetzigen Blogbeitrag zu 9/11 hier in der Rohform reinstellen. Die meisten Quellen sind vorhanden und überprüft und der Text ist auch schon mehr oder weniger komplett. Es fehlt noch die äußere Form, die Definition einiger Begriffe, die Suche nach Sachfehlern im eigenen Text und die Rechtschreibüberprüfung (welche nicht wirklich meine Stärke ist). Und auch wenn es die Opfer vom terroranschlag verdient hätten, stlle ich hier die Rohform rein und hoffe in den nächsten Tagen die überarbeitete Version posten zu können.

Zum elften Mal jährt sich die Terrorattacke auf das World-Trade-Center in New York und dem Pentagon in Washington am 11.09.2001 (http://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001). Schon am nächsten Tag musste ich in der Schule von Schulkameraden Dinge hören wie: „Das war eine Bombe.“ und „Das war der CIA.“ oder ähnliches. Das dies von hauptsächlich politisch links orientierten (oft auch von rechtsradikalen, siehe Verschwörungshypothese: Unter den Opfern waren keine Juden http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zum_11._September_2001) Personen kam, sei hier nur am Rande erwähnt (http://www.sueddeutsche.de/politik/verschwoerungstheorien-um-wahrheit-und-wahn-1.1135079). Schon da waren die ersten Verschwörungshypothesen geboren.

 

Diese gehen von einfach zu widerlegenden Dingen wie die Hypothese, dass überhaupt keine Flugzeuge in die Türme gekracht sind über einen angeblichen freien Fall durch eine Sprengung der Türme (was man sehr einfach widerlegen kann, wenn man die Fallzeit der Türme betrachtet) bis hin zu Nanothermit, was schon etwas schwerer zu widerlegen ist, wenn man nicht die Originaldaten hat. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zum_11._September_2001 )

 

Dabei ist mir in den Diskussionen solcher Verschwörungshypothetiker oft aufgefallen, dass sie wenig bis kein physikalisches Grundwissen haben. So bekomme ich dann häufig fragende Gesichter, wenn ich auf Behauptungen wie: „Das brennende Kerosin hätte niemals die Stahlträger schmelzen können.“ antworte: „Das kann sein, dafür sinkt die Festigkeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Festigkeit) mit hohen Temperaturen stark und beeinflussen z.B. das E-Modul.“ Spätestens da merkt man dann, dass diese Leute nicht ihren eigenen Kopf angestrengt haben, sondern einfach nur das nachplappern, was ihnen Verschwörungshypothetikerwebseiten erzählen.

 

Es ist ziemlich mühselig alle diese Verschwörungshypothesen zu widerlegen. Denn selbst wenn man es macht, kommen dann dafür noch weitere immer abstruser werdende ad hoc Erklärungen oder das allseits beliebte KO-Argument, dass man ja selber ein Teil der Verschwörung sein muss. Bloß nicht eingestehen, dass man verkehrt liegen könnte. Es könnte ja sein, dass das eigene Weltbild zerstört wird.

 

Ich möchte hier nicht auf die physikalischen Argumente der Verschwörungshypothetiker eingehen. Das haben viele schon vor mir gemacht, wie z.B. hier: http://www.debunking911.com/

Es würde Monate dauern alle Fakten zusammen zu tragen, um die Fixen Ideen der Verschwöris zu widerlegen. Es ist hier ähnlich wie in der Esoterik. Ein Esoteriker/Verschwöri kann in 5 Minuten mehr Blödsinn erzählen, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlege kann.

Da ich als Wirtschaftsingenieur aber nicht nur die physikalischen Begebenheiten, sondern auch die wirtschaftlichen Verstehe und diese bisher noch nicht so oft von echten Skeptikern aufgegriffen wurden, werde ich die angeblichen finanziellen Motive der US-Regierung, Unternehmen, etc. widerlegen. Denn anders als es die Verschwöris sagen, haben weder die USA, im speziellen deren Regierung, noch amerikanische Unternehmen oder gar irgendwelche Illuminaten von dem Terroranschlag profitiert. Und es ging auch nicht um das Öl wie viele es meinen und selbst denjenigen als Begründung dient, die nicht an eine 9/11 Verschwörung glauben, aber die angeblich „wahren“ Motive der USA in den Kriegen in Afghanistan und den Irak dadurch erklären wollen.

 

Aber wieso kann ich denn sagen, dass ich nicht deren Motiv war. Das ist ziemlich einfach. Da die Ölkonzessionen in der Mehrheit nicht an amerikanische Unternehmen ging, haben die USA auch wenig bis gar nicht vom Öl profitiert, auch wenn sie z.B. durch das Kriegsrecht dazu berechtigt als Sieger sind Reparationen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Reparationen) zu fordern bzw. es ihnen hätten einfach aufzwingen können.

(http://www.zeit.de/2010/12/Irak-China-USA/seite-2)

 

Auch für die US-Wirtschaft allgemein war der 11.09.2001 nicht gerade ein Glückstag. Die Aktien stürzten kurzfristig in den Boden. (http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:interaktiver-chart-9-11-und-die-wall-street/60101268.html) Die Kosten für die Beseitigung der Schäden ist gewaltig (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/amerikanische-wirtschaft-die-kosten-von-9-11-11134969.html , http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/9-11-jahrestag-die-kosten-des-terrors-und-die-profiteure-a-783578.html) und die 4000 Leute, die gestorben sind haben mit Sicherheit auch ein wenig BNP (Brutto National Produkt früher BIP) beigetragen. Mal davon abgesehen, dass die Gebäude selber einen gewissen Wert hatten und die Kosten für das neue One World Trade Center 3,8 Mrd US-Dollar gekostet haben.( http://www.welt.de/wall-street-journal/article13843147/Neues-WTC-wird-teuerster-Bueroturm-aller-Zeiten.html) Hinzu kommen dann noch sehr hohe Kosten für den Afghanistaneinsatz http://de.statista.com/statistik/daten/studie/173138/umfrage/kriegskosten-der-usa-im-irak-und-afghanistan/ ).

Einen Großteil der Kosten des Terroranschlages selber haben übrigens die Versicherungen und Rück-Versicherungen bezahlt, die oft zusammen mit verschiedenen Banken einen Konzern bilden bzw. bei denen die Banken oft viele Aktien besitzen, die (Banken) ja angeblich nach den selben Leuten, so viel Macht haben.

 

Nachdem ich in einer Diskussion mal alle diese Argumente gebracht hatte bzw. die Argumente der Verschwöris widerlegt hatte, kam wie so oft eine ad hoc Erklärung: „Die Waffenhersteller haben die US-Regierung in der Hand und wollten, dass die USA in den Krieg ziehen, damit sie mehr verdienen können.“ Die Frage nach einem Beweis dafür, wurde mit der typischen Verschwörungserklärung: „alle Beweise wurden/werden von den Verschwörern unterdrückt“ abgetan. Das erinnert mich immer an das hier: „Warum glaubst du an Gott?“ „Weil es in der Bibel steht!“ „Und warum glaubst du der Bibel?“ „Weil Gott sie geschrieben hat.“ So wird ein Nichtbeweis als Beweis für die eigene Idee angenommen. Meine Erklärung, dass die USA so einen Terroranschlag gar nicht bräuchten, um einen Krieg zu führen, wie man an dem Irakkrieg sehen konnte, wurde sogar als Gegenargument gegen mich verwendet, da hier die US-Regierung wegen nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen (wie beim Terroranschlag) gelogen habe. Dann habe ich einfach mal die Aktienkurse der größten Waffenhersteller mir angeschaut. Diese sind nicht sonderlich stark durch den Terroranschlag gestiegen (http://www.finanzen.net/chart/Lockheed_Martin , http://www.finanzen.net/chart/Boeing , http://www.finanzen.net/chart/Northrop_Grumman). Mir ist auch kein großes Unternehmen bekannt, was (kausal) stark von dem Terroranschlag profitiert hat. Und wieder kam die Adhoc-Erklärung: Weil die Finanzelite bzw. die NWO da mit drinsteckt. Danach habe ich dann aufgegeben. Wie es aussieht steckt die ganze Welt hinter diesen Terroranschlag außer die Verschwörungshypothetiker selber. Und alle halten dicht.

 

Ach ja, wer an den Terroranschlägen mit am meisten profitiert hat, sind die Verschwöungshypothetiker selber. Denn sie haben tausende Bücher und Filme verkauft. Nach derer Logik, sind sie also für 9/11 verantwortlich.

http://www.der-postillon.com/2011/09/neue-verschworungstheorie-stecken.html

 

 

Advertisements

Unsinnige Zinskritik

Wenn ihr euch für Wirtschaft im speziellen VWL und Geldtheorie interessiert, dann seid ihr bestimmt schon auf Silvio Gesell bzw. eher seinen Anhängern (Gesell selber ist 1930 gestorben) und Zinskritikern in Foren gestoßen, die in etwa folgendes Behaupten:

„Zinsen funktionieren nicht, da derjenige, der das Geld druckt und an Staaten, große Unternehmen und Geschäftsbanken ausgibt (meist sind das die Zentralbanken) Zinsen verlangt und somit mehr Geld wieder zurück bekommen muss als er überhaupt in das System pumpt. Das kann nicht funktionieren.“

Als Beispiel werden gerne einfache Modelle genannt. So gibt z.B. eine Person A als Kapitalgeber 100 GE (Geldeinheiten) an einem Kreditnehmer Person B ab. Zurückzahlen muss er aber z.B. 105 GE. Da in diesem Modell nur 100GE existieren, ist dies nach Aussage der Zinskritiker nicht möglich.

Wenn ihr jetzt meint, dass das logisch klingt und man müsste den Zins abschaffen, dann habt ihr euch vermutlich noch nicht richtig mit den schon genannten Themen auseinander Gesetzt. (Dabei sollen nach der Freiwirtschaft nach Gesell die Zinsen gar nicht abgeschafft werden, aber das ist hier nicht das Thema).

Bevor ich euch jetzt aber beweise, dass die Gedanken von den Zinskritikern nicht zu Ende gedacht wurden, noch mal ein kurzer Rückblick in die Geschichte der Zinskritiker.

Schon in der Bibel (und auch im Koran) werden Zins- und Wechselgeschäfte als etwas Schlechtes angesehen.1 2 So durften z.B. im Mittelalter und z.T. in der nachfolgenden Zeit in Europa nur Juden und Heiden mit Christen Zinsgeschäfte tätigen, 3 was übrigens ein Grund ist, warum viele Banken wie z.B. Goldman Sachs oder Rothschild jüdische bzw. deutsch-jüdische Namen tragen. Dass die Nationalsozialisten und andere antisimitische Gruppen deswegen gerne vom jüdischen Großkapital und der jüdischen Weltverschwörung sprechen, sei hier nur am Rande erwähnt. Mit dieser Verschwörungshypothese werde ich mich ein anderes Mal auseinandersetzen. Wobei man auch hier wieder sehr gut dran erkennen kann wie wichtig Allgemeinbildung auch im wirtschaftlichen Bereichen ist, um dogmatisches und radikales Gedankengut zu entlarven.

Noch heute sind viele der Zinskritiker Christen, Moslems, Nationalsozialisten und andere Sozialisten sowie Verschwörungshypothetiker, die meinen, dass die Zinsen zur Unterjochung der Menschen gedacht sind.

Kommen wir jetzt aber zurück zur oben genannten Behauptung. Wie ich schon angedeutet habe, stimmt diese nicht. Der Fehler des oben liegenden Gedankenganges ist, dass Geld hier nur als Bestands– und nicht als Flussgröße (Geld pro Zeit) (geändert am 11.07.2013 von naturundwirtschaft) aufgefasst wird. So ist es zwar richtig, dass Zentralbanken ihr gedrucktes Geld gegen Zinsen verleihen, dieses aber nicht zu einer künstlichen Verknappung des Geldes oder gar Unmöglichkeit der Rückzahlung führt. Denn die Zentralbanken bleiben nämlich nicht auf dem Geld sitzen und verstecken es unter ihrer Matratze. Sie führen das Geld der Wirtschaft wieder durch ihre Ausgaben wie Löhne, Abschreibungen und diversen anderen Kosten wieder direkt der Wirtschaft zu.4 Auch die Gewinne fließen an die Anteilseigner (bei Zentralbanken sind dies meist die beteiligten Staaten) zurück 5 und werden so dem WirtschaftsKREISLAUF wieder zugeführt.

Sehr schön finde ich auch die Erklärung auf Wikipedia:

„Zentralbankgeld erlangen die Banken, indem sie sich bei der Zentralbank refinanzieren. Sie erhalten beispielsweise einen Kredit gegen Hinterlegung von Wertpapieren gegen Zinsen. Das Geschäftsbankensystem als Ganzes kann die Zinsen an die Zentralbank nicht ohne weiteres bezahlen, da es Zentralbankgeld nicht schaffen kann und die ausgeliehenen Beträge nur zur Tilgung der Ursprungsschuld reichen. Erst dadurch, dass die Zentralbank Ausgaben zum Eigenbetrieb tätigt und ihren Gewinn ausschüttet, ist es den Geschäftsbanken möglich, Ihre Zentralbankschulden zu bezahlen.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Geldtheorie

http://de.wikipedia.org/wiki/Geldsch%C3%B6pfung

Damit gilt das oben genannte Argument als widerlegt. Wie genau jetzt die Zentralbank mit dem Zinsen versucht die Inflation und Wirtschaftswachstum zu steuern und wie es sich mit dem Angebot und der Nachfrage sowie der Geldschöpfung von Geschäftsbanken verhält, wie dieses Geld mit dahinter liegenden Werten bezahlt wird (was ich auch kurz hier angesprochen habe), welche Kritik an den Zinsen wirklich berechtigt ist und warum Freiwirtschaft eine zu kurz gedachte Idee ist, würden diesen Blogeintrag sprengen und ihn schwer zu verstehen und schlecht leserlich machen.

Wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, dem  lege ich wirklich die Wikipediaartikel nahe. Diese sind meiner Ansicht nach gut geschrieben und eignen sich gut für einen ersten Überblick zu diesen Themen. Wer sich noch weiter informieren möchte kann dann noch in den Literaturverweisen fündig werden. Für einen kleinen Gesamtüberblick über die VWL empfehle ich „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“ von Mankiw und „Makroökonomie“ von Blanchard und Illing. Wenn ihr nicht ein wirtschaftswissenschaftliches Fach studiert könnt ihr auch gerne auf eine ältere und gebrauchte Version zurückgreifen, da Fachbücher doch immer recht teuer sind und sich wie in den meisten empirischen Wissenschaften die Grundlegenden Modelle und Theorien nicht wesentlich ändern. Sie werden meist „nur“ erweitert und verbessert, aber selten völlig überholt, da sie ja auch unvollständig einen Bereich oder bestimmte Situation richtig wiedergeben (ähnlich wie bei Newton und Einstein).

http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralbankgeld

Quellen:

1. Altes Testament, 2. Buch Mose; Exodus, 22,24

http://www.bibleserver.com/text/ELB/2.Mose22

2. Koran, Sure 3, Vers 130

http://www.koransuren.de/koran/sure3.html

3. Hans-Jörg Gilomen: Die ökonomischen Grundlagen des Kredits und die christlich-jüdische Konkurrenz in Spätmittelalter. In: Eveline Brugger, Birgit Wiedl (Hgg.): Ein Thema – zwei Perspektiven. Juden und Christen in Mittelalter und Frühneuzeit, Studien-Verlag, Innsbruck 2007, S. 139-169. Stefan Schima: Das kanonische Zinsrecht und die Juden, in: Institut für jüdische Geschichte Österreichs (Hg.): Zinsverbot und Judenschaden. Jüdisches Geldgeschäft im mittelalterlichen Aschkenas, Wien 2010, S. 20-27. Martha Keil: Geldleihe und mittelalterliche jüdische Gemeinde, ebd. (Zinsverbot und Judenschaden), S. 28-35.

4. Gerhard Mussel: Grundlagen des Geldwesens. S. 88-89

5. siehe 4

Mit Quelle

Eigene Meinung

Esowatch jetzt Psiram (1 Update)

Esowatch ist wieder da und heißt jetzt Psiram! Nach eigener Erklärung gab es Probleme mit dem Serverumzug.1 Leider funktioniert die alte Domain esowatch.com noch immer nicht. Und es gibt bisher noch keine Infos, ob diese (inkl. der Pfade) jemals auf Psiram verweisen. Das wäre schade, da die unterschiedlichen Suchmaschinen noch die Esowatchseiten führen. Durch die neue Url (Uniform Resource Locators) und die bisher schlechte Verlinkung dieser, hat Psiram bisher einen recht schlechten Rang.

Der Rang, also die Position einer Webseite bei einer Suchmaschine bei einem oder mehreren Suchwörtern wird durch mehrere Faktoren bestimmt und ist heutzutage sogar so wichtig, dass es in verschiedenen Studiengängen wie E-Commerce oder Bwl mit aufgenommen wurde. Das Fach heißt SEM (Search Engine Marketing) und den speziellen Teil davon das SEO (Search Engine Optimization), dass die Optimierung einer oder mehrerer Seiten bei Suchmaschinen beschreibt.

Letztendlich gibt es nur passive Möglichkeiten, seine Webseite zu verbessern. Denn der aktive Part wird von den Suchmaschinen selbst erbracht. Dabei schickt die Suchmaschine bzw. ein Programm vom Suchmaschinenunternehmen sog. Bots, Spiders,Crawlers, etc. durch das Internet (bzw. das Programm besucht vom Server aus verschiedene Webseiten, so wie ihr mit eurem Browser). Dabei schaut er sich den Quellcode der Seite an. Dabei kann er Html, XML und andere einfache Beschreibungssprachen am besten lesen. Javaanwendungen oder kompliziert programmierte Animationen werden dabei gerne ignoriert. Die Crawler folgen gerne Verlinkungen. Je mehr Verlinkungen auf eine Seite führen, desto besser wird der Rang einer Seite. Auch interne Verlinkungen sind dabei hilfreich. Andere Möglichkeiten für eine Verbesserung der Seite sind z.B. ein lexikarischer Aufbau (wie Wikipedia), gut gewählte Keywords im Html-Teil und/oder klare oft gesuchte Nomen im Text.

Deshalb erscheint es ein wenig merkwürdig, dass Psiram die gute Positionierung nur für einen Namenswechsel aufgibt. Da sollte man doch lieber die Esowatch-Url auf Psiram zu verlinken. So wird auch in den Kommentaren speckuliert, dass es sich bei dem Namenswechsel nicht nur um einen reinen Wechsel gehandelt hat.2

 

 

Quellen:

1.Esowatch heißt jetzt Psiram; 07.Juli.2012;  http://blog.psiram.com/2012/07/esowatch-heist-jetzt-psiram/ (aufgerufen am 07.07.2012)

2. Siehe [1]

 

Mit Quellenangabe

 

Update 1: Wie es aussieht wurde dem Esowatch-Team der Zugang zum alten Server gesperrt, so dass eine Umleitung von esowatch.com auf psiram.com nicht möglich ist.3 4 Wobei es noch keine offizielle Erklärung gab.

 

 

Quellen:

3. http://blog.psiram.com/2012/07/esowatch-heist-jetzt-psiram/#comment-19535 (aufgerufen am 07.07.2012)

4. http://forum.psiram.com/index.php?topic=8990.0 (aufgerufen am 07.07.2012)

Schon wieder Trauer

Traurig, traurig. Es werden nicht nur Felder mit genetisch veränderten Pflanzen , die privaten Unternehmen gehören zerstört, sondern auch von öffentlichen Forschungseinrichtungen. So haben jetzt die Ökoterroristen die besorgten Leute von Take The Flour Back angekündigt ein Feld zu zerstören.1

Das Agrarforschungsinstitut Rothamsted Research hat jetzt ein Video veröffentlicht in dem die Wissenschaftler die Leute von Take The Flour Back bitten ihre Forschung machen zu dürfen und ihre Experimente nicht zu zerstören.

Bitte unterstützt die Forscher indem ihr dieses Video verbreitet:

Ich möchte hier gar nicht die ganzen irrationalen Ängste der Gentechnikgegner diskutieren. Es gibt viele Biologen, die dies besser können und würde wohl weitaus mehr als einen Artikel beanspruchen (vllt. mache ich ja mal einen Artikel darüber, wenn ich mehr Zeit und Lust dazu habe).

Da ich aber reichlich Ahnung von Wirtschaft habe, möchte ich das folgende Argument bringen:

Oft wird von Gentechnikgegnern das Schattenmonster Monsato und die Patente als Grund für die Ablehnung genannt. Dass durch die Feldzerstörung oder solche komischen Anträge von den Grünen wie „Sachsen Anhalt. Gentechnikfrei!“ 2 die Oligopolstellungen von Monsato, BASF und Co gefördert werden, scheinen die Gentechnikgegnern nicht zu verstehen. Denn wenn man das Geld für die öffentlichen Forschung streicht und Felder zerstört, können es sich nur noch große Unternehmen leisten dies zu machen. So werden kleine Unternehmen und die Kontrolle durch die öffentliche Hand geschwächt.

Ich will hier nicht Monsato und Co einen schwarzen Peter zuschieben. Ich bin dafür, dass Unternehmen wie auch z.B. Pharmakonzerne forschen und ihre Produkte so schützen dürfen, so dass sich die investierten Forschungskosten auch im nach hinein lohnen. Aber ich bin gegen die künstliche Schaffung von Mono- und Oligopolen, die durch solche Aktionen entstehen.

 

Dazu einen Artikel vom Spiegel:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55508008.html

Einen schönen Artikel hat auch Florian Freistetter geschrieben.

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/zerstort-die-forschung-nicht-wissenschaftler-apellieren-an-gentechnikgegner.php

 

 

Quellen:

1. Stop the open-air release of GM Wheat that contains genes ‚most similar to a cow‘ http://taketheflourback.org/ (Abgerufen am 03.05.2012)

2. Sachsen Anhalt. Gentechnikfrei!; http://gruene-fraktion-sachsen-anhalt.de/im-parlament/antraege/volltext-antraege/article/sachsen_anhalt_gentechnikfrei/ (Abgerufen am 30.05.2012)

3. Kreislauf der Angst, Christian Schwägerl ; Der Spiegel: Die Erotik der Macht (21.01.2008)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55508008.html (Abgerufen am 03.05.2012)

 

Mit Quellenangabe

Eigene Meinung

 

Weitere Informationen zur Gentechnik:

http://www.transgen.de/home/

https://naturundwirtschaft.wordpress.com/2012/01/31/nach-der-wut-die-trauer-zu-%E2%80%9Eich-habe-es-euch-doch-gesagt/

https://naturundwirtschaft.wordpress.com/2012/01/19/wutausbruch/

Scheinkorrelation

Scheinkorrelationen sind zwei oder mehrere dynamische  Zustände, die dem Anschein nach in einem Ursache-Wirkungszusammenhang stehen, dies aber nicht sind. Scheinkorrelationen können auf Zufall oder durch einen indirekten Zusammenhang beruhen. Ein indirekter Zusammenhang ist zum Beispiel in der Scheinkorrelation Körpergröße und Wortschatz zu sehen. Dabei zeigt statistisch, dass je größer ein Mensch ist, desto größer ist der Wortschatz, den er besitzt. Dass dies nur stimmt, weil Kinder einen geringeren Wortschatz besitzen und kleiner sind als Erwachsene, ist in diesem Beispiel natürlich klar. Aber es zeigt auch wie wichtig es ist vernünftige Forschung mit vernünftiger Statistik zu betreiben. Das fängt schon an mit der Grundgesamtheit. Hier ist es wichtig Menschen nicht nur nach einer Variable wie hier der Größe zu trennen, sondern auch nach Alter. Bei anderen Studien ist es vllt. wichtig nach Geschlecht zu trennen oder nach Einkommen, Herkunft, Bildungsstand, Augenfarbe, etc.. Bzw. als Leser einer solchen Studie, sollte man wissen, nach welchen Variablen die Gruppen eingeteilt wurden. Studien, die nur nach einem Zusammenhang suchen, sind oft nicht seriös oder wissenschaftliche zumindest fragwürdig. Das heißt nicht, dass auch seriöse Wissenschaft auf Scheinkorrelationen hereinfallen kann. Es ist nämlich unmöglich alle Variablen zu untersuchen, denn dann müsste man jedes einzelne Individuum betrachten. Dadurch wäre aber wiederum eine statistische Aussage nur noch sehr schwer zu treffen, da die Grundgesamtheit zu klein ist und der Zufall einen zu großen Einfluss hat.

Einen solchen Zufall, der aber nicht Aufgrund von Trennung der Gruppen nach variablen entstanden ist, ist hier nachzulesen:

http://www.gmx.net/themen/wissen/mensch/429207y-studie-walisischem-rugby-sieg-papst-tod

Es wurde nämlich festgestellt, dass die walisischen Rugbyspieler Schuld an den toden der Päbste haben.

Auch das Thema Scheinkorrelationen sollte meiner Meinung nach in einer statistischen Grundausbildung in der Schule gelehrt werden.

 

Weitere Informationen:

https://naturundwirtschaft.wordpress.com/2012/01/11/und-darum-statistik/

https://naturundwirtschaft.wordpress.com/2011/11/24/statistik/

 

Eigene Meinung

Reichtum in 200 Jahren

Ich habe heute ein kleines Interview im „Schweizer Monat“ mit Deirdre McCloskey gelesen. In diesem Interview geht es darum, wie das Einkommen in den letzten 200 Jahren im Vergleich zu der vorherigen Zeit stark gestiegen ist. Sie kommt zu dem Schluss, dass der freie Markt, der Kapitalismus und die Ideen und Einstellungen von einigen Leuten daran großen Einfluss haben. Ich kann das nur unterstützen. Auch ich bin der Meinung das die freie Marktwirtschaft, der Kapitalismus und die Ideen der Menschen zu mehr Wohlstand führen. Kritiker, vor allem aus dem politisch linkem Lager, kritisieren den Kapitalismus und Unterstellen eine ungerechte Verteilung, Egoismus, sogar Kriminalität und sagen ihn Tod.1 Witzig finde ich, dass dies schon Seit über 100 Jahren geschieht2 und anstelle der heraufbeschworenen Katastrophen, es uns immer besser ging. Natürlich gibt es Krisen, dies liegt aber in der Natur des Menschen, da er kein Homo Oeconomicus ist und somit Investitionsentscheidungen nicht immer realistisch und logisch bewertet. So wird dann oft in Blasen investiert, bei denen kein wirklicher Wert hintersteht. Merken es die Leute endlich, platzt die Blase. Solche Fehlinvestitionen gab es immer wieder.3 So auch 1929 oder 2007. Aber das wichtige ist, dass es uns mittelfristig nach einer Krise immer besser ging. Sind 1929 viele Leute noch vor Hunger in den USA und Europa gestorben,4 weil sie Haus und Hof verloren haben, gibt es soetwas 2007 fast gar nicht. In wenigen Jahren haben wir uns aus der Krise erholt und es wird uns noch besser gehen als vor der Krise. Es sei denn es wird der Fehler gemacht und der Sozialismus oder Kommunismus wird wieder belebt.

Dieser ist zwar schon diverse male in unterschiedlichen Ländern untergegangen und hat fast immer zu Armut geführt5, trotzdem halten viele an der Idee fest, dass alle ihr ganzes Vermögen in einen Topf schmeißen sollen und es dann gerecht verteilt wird. Dies funktioniert aber nicht, da ein solches „in einen Topf werfen“ grundsätzlich zur Planwirtschaft führt und Planwirtschaft kann nicht funktionieren, genau weil der Mensch nämlich kein Homo Oeconomicus ist. In der freien Marktwirtschaft gibt es viele kleine Fehlinvestitionen, die machen der Wirtschaft aber erst einmal nicht so viel aus. Erst wenn diese sich akkumulieren, entsteht eine Blase. In der Planwirtschaft entscheiden wenige, gewählte oder nicht gewählte Leute darüber was produziert werden soll. Daraus folgte dann z.B. in der DDR, dass man mehrere Jahre auf seinen Trabi6 warten musste. Es ist einfach nicht möglich ein hochkomplexes dynamisches System wie den Markt vorher zu sagen und zu steuern (siehe auch Chaostheorie), da sich Bedürfnisse und Voraussetzungen regelmäßig ändern. So kann eine Planwirtschaft im Gegensatz zum freien Markt nur verspätet und oft zu spät auf die Änderungen reagieren.

Da aus Kommunismus und Sozialismus zwingend die Planwirtschaft folgt, sind dies die denkbar schlechtesten Systeme.

Aber ich schweife ab. Lest euch das Interview einmal durch:

http://www.schweizermonat.ch/artikel/eine-frage-der-ehre

Natürlich stimme ich nicht vollkommen überein. Da ist z.B. ihre Hypothese mit der genetischen Vielfalt der Afrikaner, die bei größerem Wohlstand und ihrer genetischen Variabilität ein Vielfaches an Ideen produzieren werden. Hierzu gibt keine mir bekannten Untersuchungen, Experimente oder Beobachtungen (im Gegensatz zum Kapitalismus und Sozialismus), weswegen dies auch nur als Hypothese anzusehen ist.

 

Quellen:

1.Joachim Hirsch: Weltwirtschaftskrise 2.0 oder der Zusammenbruch des neoliberalen Finanzkapitalismus, http://www.links-netz.de/K_texte/K_hirsch_finanzkrise.html (abgerufen am 20.03.2012)

2. http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx (abgerufen am 20.03.2012)

3. https://naturundwirtschaft.wordpress.com/2011/11/03/unser-wirtschaftssystem-funktioniert/

4. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265081.html

5. Systemwechsel in Osteuropa K Von Beyme – 1994 – ulb.tu-darmstadt.de

6. André Melzer, 29.01.2009:Wenn man Jahre auf den Trabant warten muss,  http://www.welt.de/deutsche-dinge/article3114615/Wenn-man-Jahre-auf-den-Trabant-warten-muss.html (abgerufen am 20.03.2012)

 

Mit Quellenangabe

Eigene Meinung

So richtig klein, …ääh groß oder…?

Viele Menschen, wenn nicht sogar alle, ich eingeschlossen, haben Probleme mit großen Zahlen. Einige mehr und andere weniger. So empfinden viele Leute ein Millionenbetrag, der an der Börse verspeckuliert wird für sehr viel Geld. Im Vergleich aber zum Umsatz an den Börsen ist das ein Klacks. Einen schönen Beitrag über große Zahlen hat Stefan Oldenburg in seinem Blog geschrieben:

http://www.scilogs.de/kosmo/blog/clear-skies/grundsatzliches/2010-09-24/gro-e-zahlen-und-die-hre

Wenn man mit Emotionen an die Sache wie z.B. die Schuldenkrise mit ihren Milliarden an Verlusten oder der Hilfe für Griechenland rangeht, hat man schon gegen die großen Zahlen verloren. Dann ist eine objektive Einschätzung der Problematik nicht mehr möglich.

Aber nicht nur beim Geld gibt es diese großen Zahlen auch unser Universum bietet gigantische Ausmaße. Das Gleiche gilt auch für ganz kleine Zahlen. Wie groß ist eine Zelle, wie groß ein Molekül, ein Atom, ein Boson?

Damit ihr euch große und kleine Zahlen besser vorstellen könnt, gibt es eine wunderbare Darstellung von den ganz großen und ganz kleinen Dingen im Universum:

http://htwins.net/scale2/

Das erste mal hatte ich Ehrfurcht beim Betrachten dieser Größen. Deswegen habe ich es mir mehrmals angeschaut, denn wie gesagt: „Wer mit Gefühlen an große Zahlen rangeht, hat schon verloren.“

 

Eigene Meinung

 

 

Natur und Wirtschaft?

Ich muss ja zugeben, dass es in diesem Blog mit dem Namen: „naturundwirtschaft“ relativ wenig um Natur und Wirtschaft geht. Das liegt hauptsächlich an zwei Dingen. Ersteres ist mein voller Terminkalender, der mir wohl erst im März wieder mehr Spielraum geben wird,  so dass ich mich nur auf wenige Themen konzentrieren kann. Zweitens sehe ich einfach Esoterik, Religionen, Verschwörungshypothesen und andere Schwurbeleien sowie die Aufklärung darüber als wichtigere Themen an. Das mag an meiner Ausbildung liegen, denn hier gibt es die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg. Diese besagt, dass das Verhalten von Mitarbeitern (oder andere Menschen) durch zwei unterschiedlichen Faktoren beeinflusst werden. Zum einen sind dies die Hygienefaktoren, die einen negativen Zustand in einen neutralen umwandeln. Ein Beispiel ist hier eine Heizung in einem kalten Büroraum (Normalerweise eigentlich so etwas wie Gehalt, Arbeitsplatzsicherheit, etc.). Zum anderen sind es die Motivatoren, die einen neutralen Zustand in einen positiven umwandeln. Ein Beispiel sind hier vielleicht schöne Pflanzen im Büroraum (Normalerweise so etwas wie Verantwortung, Aufstiegsmöglichkeit, etc.).¹

Wenn ich diese Theorie jetzt auf meinen Blog übertrage, sehe ich meine Beiträge über Esoterik, Vts, etc. als Hygienefaktor an. Denn sie verhindern (hoffentlich) dogmatische Einstellungen, Fehlinformationen und ähnliches. Beiträge über Natur- und Wirtschaftwissenschafen sehe ich hingegen als Motivatoren an, da man hier etwas lernen kann (z.T. sind auch die anderen Beiträge lehrhaft). Ein guter Manager beseitigt erst einmal die negative Zustände durch Hygienefaktoren und setzt sich dann an die Motivatoren, da negative Dinge viel länger in der Erinnerung gespeichert werden.²

Dies sind also meine beiden Gründe, warum ich euch mit diesen Kram belästige. Und durch meine Erklärung der Herzberg-Theorie kann ich dieses Thema jetzt mit in die Unterkategorie „Wirtschaft“ packen. Huzza!

Quellen:

1. http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/zwei-faktoren-theorie-v-herzberg/zwei-faktoren-theorie-v-herzberg.htm (Abgerufen am 04.01.2012) Vgl. auch: Herzberg, F./Mauser, B./Snyderman, B.D., The motivation to work, 2. Aufl., New York 1967

2. http://www.swissinfo.ch/ger/Home/Archiv/Schlechte_Erinnerungen_bleiben_laenger_haften.html?cid=7168386 (Abgerufen am 04.01.2012) (Die Studie kann auch hier abgerufen werden: http://www.socialgenes.org/research/social.html)

Eigene Interpretation

Mit Quellenbeleg

Unser Wirtschaftssystem funktioniert!

Leider muss ich immer wieder in Foren miterleben, wie die Leute über die Wirtschaft schimpfen und mit komischen Ideen und Halbwissen versuchen Leute zu überzeugen, dass der Kapitalismus und seine Unterstützer (Banker, Politiker, etc.) an allem Schuld seien.

So sollte dieser Text ursprünglich mal eine Antwort auf einen Forenbeitrag sein:

Ich komme mir in Deutschland schon fast wie in einer Weltuntergangssekte vor. „Die Wirtschaft wird zusammenbrechen, Geldschöpfung funktioniert nicht, das System muss komplett geändert werden. Was soll das? Das sind genau die gleichen Sprüche wie vor 100 Jahren.“

Wirtschaftskrisen müssen sein, denn der Mensch benimmt sich nicht wie ein homo oeconomicus und investiert auch mal in Blasen, irgendwann platzt mal so eine Blase, weil kein richtiger Wert hinter steckt. In ein paar Jahren geht es wieder Berg auf wie nach jeder anderen Krise. ¹

Geldschöpfung funktioniert. Sie wird durch Wirtschaftswachstum und Inflation (zurzeit bezahlt z.B. China einen Großteil der Geldschöpfung) bezahlt.

Wirtschaftswachstum ist nicht begrenzt (zumindest nicht absehbar), da technologischer Fortschritt zu Wachstum führt und das bei gleichem oder sogar geringerem Einsatz von Rohstoffen (z.B. durch Minituarisierung). Also solange es noch Menschen mit neuen Ideen gibt, dann kann die Wirtschaft wachsen.² Und danach hoffe ich einfach mal auf eine nahezu vollkommene Automatisierung (was ich vermutlich aber nicht mehr erleben werde).

Das Problem was ich sehe ist: „Schaffen wir es unsere Technologie schnell genug auf einen hohen Stand zu bringen, um Rohstoffknappheiten zu überwinden?“

Beim nächsten Wirtschaftsthema werde ich etwas darüber erzählen, warum das Zinssystem funktioniert und nicht für die die letzte Wirtschaftskrise verantwortlich ist.

1. http://en.wikipedia.org/wiki/File:World_GDP_per_capita_1500_to_2003.png

2. Diane Coyle: The Weightless World: Thriving in the Digital Age, 1997

Mit Quellenbeleg

Eigene Meinung