Dilbert und Akupunktur


Da es heute schon über 100 Klicks gab, habe ich beschlossen mich etwas mehr zu stressen und neben meiner Vorbereitung zur Abschlussprüfung euch ein kleines Comic zu zeigen.

Dilbert ist eine Comicfigur von Scott Adams, die in kleinen Comicstrips den im wahrsten Sinne des Wortes alltäglichen Wahnsinn durchläuft. Dilbert ist Ingenieur und arbeitet in einem großen Unternehmen. Hier muss er sich mit faulen Mitarbeitern und unwissenden Chefs herumschagen, während zuhause ein Hund, der sprechen kann und ihn verachtet, auf Dilbert wartet.

Zu Beginn der Comicstrips im Jahr 1989 ging es bei Dilbert mehr um seinen Alltag, während er später immer mehr zum Bürohengst wurde. Einen solchen alten Strip habe ich jetzt über die Akupunktur gefunden, die zu den alternativen Heilmethoden gehört.

Freie Übersetzung:
„Ich habe mir überlegt Akkupunktur zu verwenden, um Stress abzubauen.
Die Theory hier ist es dir lange Nadeln in dein Körper zu stecken, die dir helfen zu entspannen?
Es klingt albern, wenn DU es sagst.
Manchmal hilft uns Sarkasmus klarer zu denken.“

Muss ich mehr dazu sagen?

 

Quellen:

http://www.dilbert.com/

http://de.wikipedia.org/wiki/Dilbert

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Über naturundwirtschaft

Religiöse Einstellung: Atheist; Politische Einstellung: Rechtsliberal; Philosophische Einstellung: Naturalist und Skeptiker; Beruf: Kampagnenmanager; Ausbildung: Wirtschaftsingenieur (M.Sc.) Interessen: Evolutionsbiologie, Sport, Empirische Wissenschaften (allgemein), ESports, Romane schreiben

Veröffentlicht am Februar 23, 2012 in Pseudowissenschaften, Sonstiges und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. CharlesErnestBarron

    Mich erinnert das Ganze an meine eigenen Erfahrungen mit Akupunktur. Hier ein Beispiel:

    Meine erste Anwendung ist mir – sozusagen – befohlen worden. Damals, als ich bei der Bundeswehr meinen Wehrdienst ableistete, hatte ich ein Problem mit Übergewicht. Daraufhin „befahl“ mir mein Stabsarzt, Gewicht zu reduzieren. Er verordnete mir eine rigide einmonatige Null-Diät (ich durfte jeden Tag 500 Joghurt oder Hüttenkäse und einen Vitamincocktail, sowie literweise Fastentee zu mir nehmen). Außerdem bot er mir an, zur Appetitzügelung eine Dauer-Akupunktur am Ohr zu legen.
    Dabei werden so genannte Reiszwecken-Dauernadeln an bestimmten Punkten ins Ohr gestochen und bleiben einen längeren Zeitraum dort. Soweit ich weiß, wird diese Methode heutzutage allerdings nur noch selten angewandt. Unter anderem wegen der hohen Infektionsgefahr durch einen ständigen Fremdkörper in der Haut. Stattdessen haben sich die Akupunkteure die Implantatakupunktur einfallen lassen, bei der winzige Nädelchen dauerhaft unter die Haut implantiert werden.
    Wie dem auch sei, da ich damals einfach nur ein guter Soldat sein wollte, ließ ich diese optionale Prozedur mit absoluter Selbstverständlichkeit zu. Und siehe da: Einen Monat später hatte ich irrsinnige 18 kg abgenommen (die ich im folgenden Jahr selbstredend wieder zunahm – und noch mehr). Und somit komme ich endlich zu dem Punkt, den ich ansprechen wollte:

    Wäre ich nun leichtgläubig – wie leider so viele Menschen – wäre ich von da an von der Wirksamkeit von Akupunktur überzeugt gewesen. Es KÖNNTE allerdings auch sein, dass noch eine Menge weiterer Faktoren zu meinem – gesundheitlich fragwürdigen – Erfolg beigetragen hatten:
    – Zunächst wollte ich mir, meinen Kameraden und Vorgesetzten, meiner Familie und Freunden beweisen, dass ich dieses Martyrium durchhalten würde.
    – Ich hatte Angst vor einer „Strafe“ sollte ich diesen „Befehl“ nicht ausführen (ja, ich war Soldat – wie auch viele meiner Kameraden ein verdammt uninformierter Soldat).
    – Die meiste Zeit über war mir so schlecht durch die ständige Unterzuckerung, dass ich keinerlei Appetit verspürte. Leichtgläubig dachte ich mir: Huzza! Die sich langsam entzündenden und ständig juckenden Reiszwecken in meinem Ohr wirken wirklich!

    Dazu sei zu erwähnen, dass es mindestens 6 oder 7 Nadeln waren, die ich dauerhaft an verschiedenen „energetischen Punkten“ in meiner Ohrmuschel stecken hatte.

    Hatte mir die Akupunktur geholfen? Ehrlich gesagt: Ich weiß es nicht. Irritierend genug waren die Nadel allemal, so dass ich ständig daran erinnert wurde, was ich mir vorgenommen hatte. Hatte die Akupunktur einen tatsächlichen physiolgischen Effekt: Keine Ahnung.

    ABER – und somit beende ich meine lange Ausführung – ich schloss NICHT von diesem Ereignis auf einen generellen Beweis der Wirksamkeit von Akupunktur. Ähnliches versuche ich auch immer wieder Esoterikern zu sagen: Warum gebt ihr all Eure Skepsis auf, wenn die Anwendung einer alternativen Heilmethode scheinbar zu einem von Euch gewünschten Ergebnis führte? Habt Ihr WIRKLICH alle dazugehörigen Faktoren bedacht? 😉

    Und damit zurück zur Arbeit! 🙂

    • Danke für deinen ausführlichen Beitrag. Es ist schade, dass man fast immer nur von alternativmedizinischen Erfahrungsberichten hört. Erfahrungsberichte sind natürlich keine Beweise, aber sie scheinen viele Leute mehr zu beeindrucken als nackte Daten.

      Ich hoffe, dass du jetzt dein Wohlfühlgewicht hast.

      Viel Spaß bei der Arbeit!

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