Argumente Kreationisten Teil1


Als erstes möchte ich über einen meiner Lieblingsfeinde sprechen: Die Kreationisten! Es ist Sinnvoll meine Reihe mit ihnen anzufangen, da jede der Personengruppen in der Serie sich auf Dogmen begründen. Und welche Dogmen sind leichter zu erkennen als die religiösen. Aber vielleicht erst einmal eine kleine Erklärung was Kreationisten überhaupt sind. Genau wie andere Einteilungen von Menschen in Gruppen gleichen Merkmals, besitzt auch diese eine gewisse Inhomogenität. Gleich ist, dass sie sich auf einen Schöpfergott (oder anderes Schöpferwesen bei den Intelligent Designern) berufen, der anders als die Evolutionstheorie besagt, die heutige Artenvielfalt erschaffen hat. Das war es eigentlich auch schon mit der Gemeinsamkeit. Jetzt kommen die Unterschiede bzw. die unterschiedlichen Gruppierungen und was diese glauben.

Da gibt es einmal die Junge-Welt- oder Junge-Erde-Kreationisten, die die Bibel, Thora oder Koran (ja es gibt sie in jeder semitischen Religion) wörtlich nehmen und meinen, dass die Erde erst rund 6000 Jahre alt ist. Früher gab es in dieser Gruppierung noch eine radikalere Seite (ja das geht), die auch noch behauptete, dass die Erde Flach sei, die so genannte Flat-Earth-Society. Auf diese werdet ihr aber vermutlich nicht treffen. Ich selber bin so einem zumindest noch nicht begegnet. Deswegen werde ich hier keine Argumente einer flachen Erde diskutieren. Aber wieder zurück zum Kern dieser Gruppe. Da sie ihre heiligen Schriften wörtlich nehmen meinen sie, dass das Leben bzw. sogar die gesamte Existenz von Gott innerhalb von 6 Tagen (bei den Muslimen bin ich mir nicht so sicher) erschaffen wurde. Die Argumente dieser Gruppe sind zumeist am leichtesten zu widerlegen, aber die Anhänger dieser, nennen wir es mal sehr schmeichelhaft Hypothese, sind auch am schwierigsten zu überzeugen. Da kann man noch so viele Beweise bringen. Das Ergebnis dieser Diskussion wird immer darauf hinauslaufen, dass man oder Wissenschaftler der Lüge bezichtigt oder sogar im Zusammenhang mit dem Teufel gebracht werden.

Wo wir auch schon bei unserem ersten Argument wären:

Kreationist: Der Teufel hat die Fossilien vergraben, um die Menschen in die Irre zu führen!
Ich: Hier ist es Sinnvoll selbst einmal Beweise zu fordern. Denn selbst in der Bibel oder einer anderen religiösen Schrift steht nirgendwo: Der Teufel hat Fossilien vergraben. Oder zumindest etwas, dass man so auslegen könnte. Natürlich ist die Bibel kein richtiger Beweis, aber es ist nicht schlecht so jemandem auf seinem eigenem Terrain zu schlagen.

Kreationist: Die Fossilien sind schlagartig bei der Sintflut entstanden! (Ja! Selbst innerhalb einer Kreationistengruppe sind die Argumente inkonsistent.)
Ich: Man weist die Kreationisten darauf hin, dass die Fossilien in verschiedenen Erdschichten gefunden wurden, was auf ein verschiedenes Alter hinweist. Auch sollte man hier gleich verschiedene Datierungsmethoden nennen (z.B. Datierungen mittels Isotopenzerfall, Warvenchronologie, Magnetostratigraphie, Radiokohlenstoffdatierung auch C14-Datierung genannt, Dendrochronologie, etc.), denn sonst werden die Kreationisten versuchen die Datierungsmethode zu diskreditieren (machen sie vor allem mit Vorliebe bei der C-14-Methode). Da sich die einzelnen Datierungsmethoden nicht widersprechen ist dies ein handfester Beweis.

Das sind eigentlich schon die einzigen Argumente, die von dieser Kreationistengruppe gepachtet wurden. Dann haben wir noch die „normalen“ Kreationisten, die zwar das richtige Alter der Erde akzeptieren, aber nicht die Evolutionstheorie. Und am schlimmsten die Intelligent Designer. Im Unterschied zu anderen Kreationisten benutzen sie wissenschaftlich klingende Wörter um die Evolutionstheorie zu diskreditieren und behaupten (damit man sie nicht mehr als Kreationisten erkennt), dass es ein Schöperwesen anstelle eines Schöpfergottes gegeben hat.

Die weiteren Argumente benutzen eigentlich alle Kreationistengruppen:
Kreationist: Es wurden noch keine Zwischenformen gefunden. (Kreationisten denken, dass ein Krokoduck [Zwischenform zwischen Krokodil und Ente] müsste laut der Evolution existieren)
Ich: Man nennt ihm gut ein dutzend Zwischenformen wie den Archeopteryx, den Quatenflosser, den Urlurch, etc.. Wenn er wirklich will, dass du ein Krokoduck zeigst, kannst du das Gespräch abbrechen. Denn dein Gegenüber hat dann keinen blassen Schimmer von Evolution.Weise ihn einfach darauf hin, dass es nach der Evolution keine Krokoducks geben kann und er sich mit der Evolution auseinandersetzen möchte, bevor du mit ihm weiter diskutierst.

Darauf hin der Kreationist (wenn er den Krokoduck nicht nennt): Das sind keine Zwischenformen. Er wird dir jetzt vermutlich Fossilien von Tieren zeigen, die sich nicht verändert haben, um darauf hin zu weisen, dass sich Tiere nicht verändern.
Ich: Stelle die Frage: Warum gibt es noch Engländer obwohl es Amerikaner gibt? Beantworte deine eigene Frage: Lebewesen in stabilen ökologischen Nischen stehen nicht unter einem Selektionsdruck, so dass sie sich nicht verändern müssen um zu überleben. Manchmal spalten sich Populationen von einer Art ab z.B. durch Katastrophen und finden sich in einer anderen ökologischen Umgebung wieder. Jetzt herrscht ein oder mehrere Selektionsdrücke und die Lebewesen verändern sich. So können zwei verschiedene Arten entstehen. Normalerweise sollte man nicht mit Gegenfragen antworten, da es keine Beweise sind, aber es hilft sein Gegenüber zum Denken anzuregen.

Kreationist: Wo ist denn jetzt die Zwischenform zwischen den Zwischenformen? (der Kreationist wird nie zufrieden sein, egal wie viele Zwischenformen du ihm zeigst. Er wird bei jeder Form die du ihm zeigst nur 2 neue Lücken sehen.)
Ich: Weise ihn darauf hin, dass Fossilien nur sehr selten entstehen und es unmöglich ist jedes Lebewesen, dass auf der Erde existiert hat als Fossil zu finden. Frage ihn dann wie viele Zwischenformen er haben möchte, um die Evolution zu akzeptieren. Wenn er sagt: Alle oder eine verdammt hohe Zahl, dann breche das Gespräch ab. Ansonsten gibst du ihn die Anzahl der Zwischenformen.

Kreationist: Lebewesen können sich nicht von einer Art zur anderen Art entwickeln.
Ich:Gebe ihm die Information, dass die Menschen sich Begriffe wie Arten und Rassen ausgedacht haben um zu Kategorisieren, dass diese Grenzen aber zum Teil fließend sind. Gutes Beispiel ist hier Pferd und Esel und/oder Wolf und Hund.

Kreationist: Mikroevolution gibt es (Wolf zu Hund). Aber Makroevolution (Dinosaurier zu Vogel) gibt es nicht, da es nie beobachtet wurde.

Ich: Sage ihm, dass man nicht alles beobachten muss und es auch andere Beweise gibt. Die Summe vieler mirkoevolutionärer Veränderungen ergibt Makroevolution. Zeige ihm, dass es doch schon beobachtet wurde (http://www.newscientist.com/article/dn14094-bacteria-make-major-evolutionary-shift-in-the-lab.html).

So, ich habe keine Lust mehr und werde mit einem Teil 2 und vielleicht einen Teil 3 für Kreationisten weiter machen. Denn das sind noch lange nicht alle Argumente von Ihnen, da gibt es z.B. noch den ganzen Bereich der Genetik.

Startegie und Hntergründe: Bevor ich aber Schluss mache möchte ich euch noch etwas zu der Strategie und den Hintergründen von Kreationisten erzählen. Anstatt Beweise für ihre eigene Hypothese zu nennen, versuchen sie einfach die Evolutionstheorie zu diskreditieren. Denn es gibt nämlich keine Beweise für den Kreationismus. Wenn du das Gespräch kurz machen möchtest, dann frage einfach nach Beweisen ihrer Hypothese. Das einzige Argument, was sie bringen könnten ist das Watchmakerargument¹, worüber ich im nächsten Teil auch noch reden möchte und vielleicht ihr heiliges Buch.

Des weiteren stellen sie viele Fragen. Dadurch können sie auch geübte Wissenschaftler in Bedrängnis bringen. Die Evolution ist ein sehr komplexes Thema und es wird kaum jemanden geben, der alles von ihr beantworten kann und das wissen Kreationisten.

Sie suchen Lücken in der Evolution und setzen dafür einfach Gott ein. Dass sich Kreationisten oft selbst widersprechen, ist ihnen übrigens egal. Alles ist erlaubt, um die Evolutionstheorie in den Dreck zu ziehen. Hintergründe gibt es viele. Ein wichtiger ist die Angst, dass dadurch ihr Glauben zerstört wird und ihnen bewusst wird, dass sie keine unsterbliche Seele haben. Der Angst vor dem Tod also. Oft sind sie aber nur von ihrem sozialen Umfeld indoktriniert. Wenn alle Leute um dich herum sagen (und sogar mit Strafen drohen wenn du was Gegenteiliges behauptest), dass du Napoleon Bonapart bist, dann glaubst du es auch irgendwann. Letztendlich sind einige (lange nicht alle) Kreationisten ein Opfer einer faschistischen Erziehung.

1. http://en.wikipedia.org/wiki/Watchmaker_analogy

Eigene Interpretation

Nachtrag: Alle, die ein wenig Englisch verstehen, empfehle ich diese Seite: http://www.talkorigins.org/

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Über naturundwirtschaft

Religiöse Einstellung: Atheist; Politische Einstellung: Rechtsliberal; Philosophische Einstellung: Naturalist und Skeptiker; Beruf: Kampagnenmanager; Ausbildung: Wirtschaftsingenieur (M.Sc.) Interessen: Evolutionsbiologie, Sport, Empirische Wissenschaften (allgemein), ESports, Romane schreiben

Veröffentlicht am Oktober 22, 2011, in Pseudowissenschaften, Sonstiges. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 8 Kommentare.

  1. Die gesetzmäßige Ordnung in diesem Sonnensystem ,kann unmöglich von

    selbst entstanden sein, es Bedarf eines Schöpfers, aus Chaos kann keine
    Ordnung entstehen. Das Zusammenspiel der Naturgesätze (Schöpfungsgesetze)
    und die Funktion des Sonnensysthems, beweisen die Existenz einen Allmächtigen
    Gottes. Was die angebliche Wissentschaft ,in früheren und in der heutigen Zeit ,in
    vielen Bereichen an Lügen und Halbwahrheiten produziert hat, ist vielen denkenden
    Menschen inzwischen bekannt. Zum Thema Schöpfung und Evolution empfehle ich
    den Verein http://www.wort-und-wissen.de/.

    Thomas

    • Chaos und Ordnung unterliegen menschlicher Definition. Was für den einen Chaos (was im gricheischen Original eigentlich „Nichts“ bedeutet) ist, ist für den anderen Ordnung. Ich verstehe nicht wie du von der einfachen Existenz von irgendetwas auf eine noch höhere Existenz schließen kannst. Da gibt es keinen logischen Zusammenhang. (außer du hast irgendwo ein : Made by God! gefunden).

      Ich weiß auch echt nicht, was die Entstsehung des Sonnensystems (entstanden hauptsächlich wegen der Gravitation) mit der Evolutionstheorie (Entstehung der Arten) zu tun hat.

      • Damit ist alles gesagt . Keine Ordnung kann von selbst entstehen, alles andere
        ist absolut unlogisch und auch unmöglich. Auch wenn man nun Gott wegleugnen
        möchte ändert man nicht an diesen Tatsachen.

      • Kannst du mir dafür einen Beweis liefern? Ich kann dir ganz schnell zeigen, wie von selbst Ordnung entsteht. Brauchst nur einen heißen Gegenstand in eine Umgebung packen, die kühler ist, dann baut sich das Energiemaximum ab. Oder noch was tolles: Lies nach was Entropie ist!

        http://de.wikipedia.org/wiki/Entropie_%28Thermodynamik%29

        Ich leugne Gott nicht. Leugnen ist, wenn ich wüsste, dass es so etwas gibt. Weiß ich aber nicht!

        Ich weiß aber immer noch nicht, was das mit dem Artikel zu tun hat. Evolution hat nichts mit Kosmologie zu tun.

      • Darwins Argumentation gegen Gott
        [Darwin’s arguments against God]
        Wie Darwin die Lehren der Christenheit zurückwies

        von Russell Grigg

        Photo wikipedia
        Charles Darwin

        Charles Darwin

        Darwin wuchs mit dem „Intelligent Design“-Denken seiner Zeit auf–mit William Paleys berühmter Behauptung, dass das Design einer Uhr voraussetzt, dass ein intelligenter Uhrmacher die Uhr baute, und dass ebenso das Design im Universum voraussetzt, dass ein intelligenter Schöpfer am Werk war.1 Dazu schrieb Darwin: „Ich denke nicht, dass ich jemals ein Buch mehr bewundert habe als Paleys Natural Theology.2 Ich konnte es früher fast auswendig hersagen.“3

        Trotzdem verbrachte Darwin den meisten Teil vom Rest seines Lebens mit dem Versuch, das Design in der Natur ohne Zweckbestimmung und ohne einen intelligenten Designer zu erklären. Er bezeichnete sich selbst als Agnostiker und teilte uns seine „Glaubensüberzeugung“ in seiner Autobiografie mit,4 die er mit 67 Jahren im Jahre 1876 schrieb.
        1. Darwin lehnte die Genesis als wahre Darstellung ab

        Darwin behauptete, dass die verschiedenen Arten durch den extrem langsamen Prozess der Evolution entstanden seien. Er wusste aber, dass der Genesis zufolge Pflanzen, Tiere und Menschen durch plötzliche und von einander getrennte Machtworte Gottes erschaffen wurden. Beide Modelle konnten aber nicht stimmen. Entweder war seine Theorie falsch oder die Genesis. Welches von beiden? Er schrieb:

        „Ich bin bis heute [Januar 1839, als er 29 Jahre alt war] allmählich zu der Annahme gekommen, dass dem Alten Testament mit seiner offenkundigen falschen Geschichte der Welt, mit dem Turm zu Babel, dem Regenbogen als Zeichen etc., und mit seiner Darstellung von Gott als rachgierigem Tyrann nicht mehr vertraut werden kann, als den heiligen Büchern der Hindus oder den Glaubensüberzeugungen von irgendwelchen Barbaren.“4

        Kommentar: Darwin nahm die falsche Weltanschauung an. Die „offensichtlich falsche Geschichte der Welt“ ist nicht die, die in der Genesis steht, sondern jene seiner Theorie und die der langen Zeiträume, die für seine Theorie gebraucht wird.
        2. Darwin lehnte die Wunder im christlichen Glauben ab

        Red sea

        Zu den „Wundern, mit denen das Christentum gestützt wird“, schrieb er:

        „Je besser wir die Naturgesetze kennen, um so unglaubwürdiger werden die Wunder–die Männer zu jener Zeit waren unwissend und gutgläubig in einer für uns fast unverständlichen Weise–es ist nicht belegt, dass die Evangelien gleichzeitig mit den Ereignissen geschrieben wurden–sie unterscheiden sich in vielen wichtigen Details, viel zu wichtig, wie mir scheint, um als übliche Ungenauigkeiten von Augenzeugen angesehen zu werden–durch solche Betrachtungen kam ich allmählich dazu, das Christentum nicht als göttliche Offenbarung anzusehen.“4

        Kommentar: Das Christentum ist in der Tat eine Religion der Wunder. Wir sehen Gott am Wirken bei den kreativen Handlungen, von denen in 1 Mose 1 berichtet wird und bei der wunderbaren Befreiung Israels beim Exodus aus Ägypten. Ebenso bei den vielen Wundern, die Christus vollbrachte und von denen wir in den Evangelien lesen und bei den Wundern, die seine Jünger vollbrachten, die in der Apostelgeschichte stehen. Gott ist viel größer, als wir es uns vorstellen können. Er, der alles schuf durch sein gesprochenes Wort (1 Mose 1), kann gewiss auch später durch seinen Willen abwandeln, was in seiner Schöpfung geschieht.

        Darwin unterliegt einem Zirkelschluss: Er lehnt die Wunder ab, weil er die Quelle ablehnt. Aber er lehnt die Quelle ab, weil sie Wunder umfasst.

        Darwins Argumente sind philosophisch gesehen unbrauchbar. Er vermutete wohl, dass alle Wunderberichte falsch sind, weil er wusste, dass die Naturgesetze unveränderlich sind. Jedoch konnte er wissen, dass die Naturgesetze nur festliegen, wenn man im Voraus weiß, dass alle Wunderberichte falsch sind. Darwin unterliegt einem Zirkelschluss: Er lehnt die Wunder ab, weil er die Quelle ablehnt. Aber er lehnt die Quelle ab, weil sie Wunder umfasst.

        Er berief sich sogar auch auf einen intellektuellen Snobismus, indem er annahm, dass die Zeitgenossen von Jesus aus Unkenntnis an Wunder glaubten. Jedoch wussten beispielsweise Josef (Matthäus 1,19) und Maria (Lukas 1,34) sehr genau, wo die kleinen Kinder herkamen–man brauchte dazu einen Mann und eine Frau, aber Einzelheiten über die Spermien und das Ei kannten sie nicht. Sie stellten die Ankündigung der jungfräulichen Empfängnis in Frage, weil sie die Tatsachen des Lebens kannten, nicht, weil sie unwissend waren.

        Die Wunder wurden auch nicht als Bruch der Naturgesetze, sondern als Ergänzungen zu ihnen betrachtet. Also, um die Wunder zu widerlegen, müsste Darwin nachweisen, dass es außer der Natur nichts gibt, dass es keinen Gott gibt, der fähig ist, auch außerhalb der normalen Gesetze, die die Natur aufrechterhalten, zu wirken (Kolosser 1,15).5
        3. Darwin ärgerte sich über die biblische Lehre vom künftigen Gericht

        Aber eine Sünde gegen einen unendlich heiligen Gott ist unendlich ernst. Gottes vollkommene Gerechtigkeit erfordert es, dass entweder der aus dem endlichen Zustand kommende Sünder Bestrafung von unendlicher Dauer erleiden muss oder dass ein aus der Unendlichkeit kommender Stellvertreter die Strafe trägt, die wir verdienen.

        Er schrieb:

        „Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass irgendeiner wünschen könnte, der christliche Glaube sei wahr; denn wenn er wahr wäre, würde das im Klartext bedeuten, dass die Menschen, die nicht glauben, ewig bestraft werden; das würde meinen Vater, Bruder und die meisten meiner besten Freunde einschließen. Und das ist eine abscheuliche Lehre.“4

        Kommentar: Wenn Darwin seine Bibel so gut wie die Bücher von Paley gelesen hätte, hätte er gewusst, dass dort steht: „Der Herr … sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde (2.Petrus 3,9).“ Und zwar indem er Jesus Christus sandte, um für unsere Sünden zu sterben (Johannes 1,29). Der himmlische Vater plante den Weg, um uns vor dem ewigen Verderben zu schützen.

        Darwin konnte auch nicht zeigen, warum die Bestrafung ungerecht ist, stattdessen bestand er auf dem Irrtum, von „Entrüstung“ zu sprechen. Aber eine Sünde gegen einen unendlich heiligen Gott ist unendlich ernst. Gottes vollkommene Gerechtigkeit erfordert es, dass entweder der aus dem endlichen Zustand kommende Sünder Bestrafung von unendlicher Dauer erleiden muss oder dass ein aus der Unendlichkeit kommender Stellvertreter die Strafe trägt, die wir verdienen. Dieser Stellvertreter ist der Gott-Mensch Jesus, der die Sünden der Welt trug (Jesaja 53,6).6
        4. Darwin dachte, dass die natürliche Selektion das Design überflüssig macht

        Er schrieb:

        „Das alte Argument vom Design in der Natur, wie Paley es nennt, welches früher für mich so überzeugend schien, versagt, jetzt, da das Gesetz der natürlichen Selektion entdeckt wurde. Wir können nicht länger annehmen, dass beispielsweise das schöne Gelenk von einer zweischaligen Muschel von einer Intelligenz geschaffen wurde, so wie die Angel einer Tür von einem Mann. Alles in der Natur ist das Ergebnis von Naturgesetzen.“4,7

        Kommentar: Falsch, Charles. Die natürliche Selektion bewirkt die Vernichtung der untauglichen Individuen einer Population. Dabei können vorher ungesehene Kombinationen von Genen aufgedeckt werden, die immer seit der Schöpfung dagewesen sind und die unverändert geblieben sind. Jedoch kann die natürliche Selektion nur wirksam werden an der bereits existierenden genetischen Information, sie kann keine neue herstellen. Sie hat nichts mit Design zu tun. Und, nebenbei bemerkt, du entdecktest nicht die natürliche Selektion. Edward Blyth, ein Mann, der an die Schöpfung glaubte, beobachtete sie und schrieb darüber zwischen 1835 und 1837.8
        5. Darwin dachte, dass die natürliche Selektion eher als der Glaube an Gott Glück und Elend in der Welt bedingen würde

        Er schrieb:

        „ Falls die Wahrheit dieser Aussage eingeräumt wird [d.h. es gibt mehr Glück als Elend in der Welt], passt es gut zusammen mit den Wirkungen, welche wir von der natürlichen Selektion erwarten dürfen. Wenn alle Individuen von irgendeiner Art ständig bis zu einem extremen Grad leiden müssten, würden sie ihre Art nicht fortpflanzen … “ Dann fügte er hinzu, dass viele empfindungsfähige Wesen „zeitweise viel litten. Solches Leiden ist ganz kompatibel mit dem Glauben an die natürliche Selektion, die nicht perfekt in ihrem Ablauf ist.“ Er fuhr fort: „Ein Geschöpf, so kraftvoll und voller Kenntnisse wie ein Gott, der das Universum erschaffen könnte, ist für unsere begrenzten Gemüter allmächtig und allwissend, und es empört sich unser Verstehen zu vermuten, dass seine Güte nicht unbegrenzt ist, denn welcher Vorteil kann in den Leiden von Millionen der niederen Tiere liegen in fast endlosen Zeiträumen?“4

        Photo wikipedia
        Annie Darwin

        Annie Darwin

        Kommentar: Darwins Sicht über das Leiden war sehr persönlich geprägt durch den Tod seiner zehn Jahre alten Tochter Annie, die 1851 starb. Der Tod zerstörte die Reste des Glaubens an eine höhere Moral und versetzte seinem christlichen Glauben den Todesstoß.9

        Aber Charles, Leiden und Tod sind doch Bestandteile deiner Evolutionstheorie!

        Gott schuf ursprünglich eine vollkommene Welt, wo es weder Gewalt noch Schmerz noch Tod gab (1. Mose 1,29–31). Diese’sündlose Welt wurde durch die Rebellion des ersten Mannes Adam beschädigt. Sein Ungehorsam brachte einen Eindringling in die Welt–den Tod (1. Mose 2,17 vgl. 1. Mose 3,19). Aber durch den Tod unseres Herrn Jesus am Kreuz können wir jetzt wieder erneuert werden und eine rechte Beziehung zu Gott haben und uns an seinem Frieden erfreuen.

        Der traurige Ausgang für Darwin zeigt die unheilbringende Gefahr der Kompromisslösung mit dem Konzept der Millionen Jahre. Darwins Hauptgegner in der Kirche hatten Erkenntnisse, die sehr ähnlich den der heutigen „progressiven Kreationisten“ waren, die glauben, dass Gott für die Erschaffung der Arten Millionen von Jahren brauchte. Aber diese Ansicht bedingt, dass Gott den Keim, der Annie’tötete, als tödlichen Erreger geschaffen hatte. Das widerspricht der biblischen Lehre, dass der Tod „der letzte Feind“ ist (1. Korinther 15,26) und der „Sünde Sold“ (Römer 6,23). Diese Lehre schließt ein, dass Gott den Keim als nützlichen Erreger geschaffen hat, und dass er erst nach dem Sündenfall’tödlich wurde.10
        6. Darwin ließ die innere Überzeugung anderer als Hinweis auf Gott unberücksichtigt

        Photo stock.xchng
        Cross

        Er schrieb:

        „Aber es kann kein Zweifel bestehen, dass Hindus, Moslems und andere in derselben Art und mit gleicher Kraft argumentieren können für die Existenz von einem Gott, oder von mehreren Göttern, oder wie die Buddhisten, von keinem Gott. Es gibt auch viele unzivilisierte Stämme, von denen man nicht mit irgendeiner Sicherheit sagen kann, ob sie an etwas glauben, was wir Gott nennen. Sie glauben wirklich an Gespenster oder Geister, und es kann erklärt werden, wie Tyler und Herbert Spencer gezeigt haben,11wie solch ein Glauben wahrscheinlich entsteht.“4

        Kommentar: Christen, die der Bibel glauben, haben in der Tat eine innere Überzeugung über ihre Verbundenheit mit Gott. Sie haben guten Frieden mit Gott, auch wegen ihrer Sünden. Das kommt daher, weil für ihre Sünden bezahlt wurde durch Christi Tod und Auferstehung und so kann Gott mit Recht Sünden vergeben (1.Johannes 1,9). Und so gibt er Seelenfrieden für alle, die zu ihm kommen durch Jesus Christus. Im Hinduismus, Islam, Buddhismus und Animismus gibt es keine solche Gewissheit, weil keine andere Religion eine entsprechende Antwort hat auf das Sündenproblem.

        Die innere Überzeugung von den frühen Christen wäre nie entstanden, wenn sie nicht bekräftigt worden wäre durch den unwiderlegbaren historischen Beweis, dass Jesus vom Tod erstand. Es gibt wenigstens 17 kulturelle Gründe, nach denen die Christenheit im ersten Jahrhundert ihres Bestehens verdammt worden wäre, wenn es nicht diese Beweise gegeben hätte.12
        7. Darwin setzte großartige Anblicke (wie in jenem brasilianischen Wald) als Hinweis auf Gott herab

        Kommentar: In der Bibel steht, dass David in der Natur Hinweise auf Gott fand (Psalm 19,1). Darwin ging es genauso, als er mit Mitte Zwanzig in einen brasilianischen Wald ging, aber nicht mehr im späteren Leben, als er alle seine Gefühle mit seinem Evolutions-Dogma erstickt hatte. Als Christen sollten wir uns aber bewusst sein, dass unsere Gefühle auf und ab gehen mit unseren Launen, ebenso unser Appetit, unsere Gesundheit etc., aber unser christlicher Glaube beruht auf Gottes Wort, der Bibel, und nicht auf dem, was wir fühlen.
        8. Darwin setzte die Fähigkeit des Menschen zum Schlussfolgern herab

        Darwin räumte zwar ein, dass eine Erste Ursache eine eindrucksvollere Idee sei als der blinde Zufall,

        aber dann schrieb er: „Kann denn dem Verstand eines Menschen, der sich, wie ich wirklich glaube, aus dem Verstand des niedrigsten Tieres entwickelt hat, vertraut werden, wenn er so großartige Schlüsse zieht?“ 4

        Kommentar: Wir wissen heute, dass die Wahrscheinlichkeit Null ist, dass das Universum durch einen Unfall entstanden ist und dass die Wahrscheinlichkeit Null ist, dass die Proteine zufällig zusammengetreten sind, um Leben zu schaffen. Das Passendste, was Darwin tun konnte, um die Hinweise für eine Erste Ursache ungültig zu machen, war die Berufung auf seine eigene Theorie. Tatsächlich liegt aber die Ursache, warum der Verstand des Menschen über solche Dinge nachdenken kann, darin, dass der Mensch nicht vom Tier evolviert ist, sondern nach Gottes Bild geschaffen wurde (1. Mose 1,26 ; Jakobus 3,9).

        Daran sollten wir uns erinnern, wenn Zweifler debattieren–sie vertreten ihre eigenen evolutionären Thesen, und warum sollten wir annehmen, ihre zweifelnden Gedanken seien wahr? Die natürliche Selektion wird nur wirksam bei der Überlebensrate und hat mit Logik oder Wahrheit nichts zu tun. C.S. Lewis stellte das schon vor langer Zeit heraus.
        9. Darwin dachte, dass der Glaube an Gott das Ergebnis sei von dauernder Berieselung damit im Kindesalter

        Er schrieb:

        „Es wäre für sie genauso schwierig, ihren Glauben an Gott abzulegen, wie es für einen Affen wäre, der seine instinktive Angst und seine Feindschaft beim Anblick einer Schlange aufgeben sollte.“4

        Kommentar: Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Es überrascht daher nicht, dass Kinder leicht an Gott glauben. Das schließt sogar Kinder ein, denen NICHT von Gott erzählt wird, wie etwa in Japan, wo die meisten Erwachsenen nicht über Gott als Schöpfer nachdenken.13 Es ist auch nicht überraschend, dass im späteren Leben viele Atheisten werden, wenn sie in den öffentlichen Schulen und in den Medien belehrt werden, dass sie nicht mehr sind als evolvierter Teichschaum.

        Darwins Behauptung enthält den genetischen Trugschluss –den fehlerhaften Versuch, einen Glauben zu widerlegen, indem man ihn bis zu seiner Quelle verfolgt. So erdachte etwa Kekulé die korrekte Ringstruktur des Benzols nach einem Traum von einer Schlange, die sich in ihren Schwanz beißt, aber Chemiker brauchen sich keine Gedanken über Schlangenkunde zu machen, um Benzol zu analysieren. Man kann auch bei verkehrten Begründungen die richtigen Dinge glauben.
        Schlussbetrachtung

        Der christliche Glauben ist nicht irrational und wird durch Logik und Verstand getragen.

        Unser Glauben basiert auf Gottes Wort; kein menschliches Wesen wird jemals fähig sein, zu belegen, ob Gott existiert oder nicht (Hebräer 11,6), denn dann wären er oder sie Gott überlegen.

        Dennoch ist der christliche Glauben nicht irrational und wird durch Logik und Verstand getragen. (Römer 1,18–20; 1. Petrus 3,15). Darwin machte logische Fehler, und seine Argumentation gegen Gott musste scheitern, weil er die Hinweise auf Gott in der Bibel und in der Natur ignorierte.
        Mehr zu diesem Thema finden Sie bei:

        Charles Darwin: Fragen und Antworten
        Christliche Apologetik: Fragen und Antworten bei der Verteidigung des Glaubens

        Quellenangaben

        Diese Meinung wurde zuerst von Cicero vertreten, (106–43 v. Chr.), der schrieb: „ Wenn man auf eine Sonnenuhr oder eine Wasseruhr sieht, erkennt man, dass sie die Zeit zeigen wegen der künstlichen Gestaltung und nicht durch einen Zufall. Wie kann es dann folgerichtig sein zu vermuten, dass die Welt, die beides enthält, die besagten künstlichen Arbeiten, die Handwerker, die sie herstellten und noch viel mehr, frei sein kann von irgendeinem Zweck und einer Ursache? (Cicero, De Natura Deorum, ii. 34, Loeb Classical Library, Harvard, S. 207, 1951). Zurück zum Text.
        Paleys Schriften waren eine Pflichtlektüre für Darwins B.A. Grad in Cambridge (wo er von 1828–31 studierte), den er erlangte, als er 22 Jahre alt war. Zurück zum Text.
        Life and Letters of Charles Darwin, C. Darwin an John Lubbock, 15. November, 1859, D. Appleton and Co., New York, Band 2, S. 15, 1911. Zurück zum Text.
        The Autobiography of Charles Darwin, (im Originaltext, ohne Streichungen, herausgegeben mit Anhang und Bemerkungen von seiner Enkelin Nora Barlow), Collins, London, ‘Religious Belief’, S. 85–96, 1958. Zurück zum Text.
        Mehr zu Wundern siehe Sarfati, J., Miracles and science, , 1. September 2006. Über die Zuverlässigkeit der Evangelien siehe CMI’s Bible Q&A; . Zurück zum Text.
        Siehe auch Good news, . Zurück zum Text.
        Darwin fügte hier einen Hinweis auf sein Buch On the Variation of Domestic Animals and Plants ein, in welchem er behauptet, dass die Form von Gesteinsfragmenten (die ein Baufachmann verwenden könnte) unten an einem Abgrund eher von solchen Einflüssen wie der Art des Felsens, von Spaltungslinien und von der Arbeit von Stürmen und Erdbeben abhängt als von göttlicher Vorsehung. Wie kann es dann sein, fragte er, dass Gott eigens jede von den unzähligen Möglichkeiten bei unseren häuslichen Tieren und Pflanzen bestimmt? Siehe , 21. August 2007. Zurück zum Text.
        Edward Blyth war einer von mehreren Wissenschaftlern, die über die natürliche Selektion berichteten, bevor Darwin das tat. Siehe Grigg, R., Darwin’s illegitimate brainchild, Creation 26(2):39–41, 2004. Zurück zum Text.
        Desmond, A. and Moore, J., Darwin, Penguin Books, London, S. 387, 1992. Zurück zum Text.
        See Batten, D., Ed., Catchpoole, D., Sarfati, J. and Wieland, C., The Creation Answers Book, Kapitel 6, How did bad things come about? Creation Ministries International, Queensland, Australia, 2007. Zurück zum Text.
        Herbert Spencer glaubte, dass die Religion von der Verehrung von Vorfahren herstammt, die als Geister erscheinen und dass sie aufglimmt durch eine Furcht vor den Toten, die der Kontrolle durch die Lebenden schon entgangen sind. Zurück zum Text.
        Holding, J.P., The Impossible Faith, Xulon Press, Florida, USA, 2007. Zurück zum Text.
        Siehe Children believe in God, Creation 22(2):7, 2000. Zurück zum Text.

        With more information than ever before, Christians can stand tall because the Word of God is real, authoritative and accurate. Y

  2. @Thomas:
    Okay ich habe mir jetzt alles durchgelesen. Da steht nicht so viel zur Evolution drin. Eigentlich nur hier: “ Falsch, Charles. Die natürliche Selektion bewirkt die Vernichtung der untauglichen Individuen einer Population. Dabei können vorher ungesehene Kombinationen von Genen aufgedeckt werden, die immer seit der Schöpfung dagewesen sind und die unverändert geblieben sind. Jedoch kann die natürliche Selektion nur wirksam werden an der bereits existierenden genetischen Information, sie kann keine neue herstellen.“
    Stimmt! Denn das nennt man Mutation. Evolution ist immer ein Spiel aus Mutation und Selektion. Und es können ganz einfach neue Gene entstehen. So können bei Fehlern beim Crossing-over ganze Chromosome mit in die Keimzelle gelangen, statt nur Teile davon. Oder es können durch Zellgifte oder Strahlung einzelen Genabschnitte vervielfältigt oder zerstört werden.

    Der Rest des Textes besteht irgendwie aus Bibelquoting. Und hierbei stelle ich die einfache Frage: „Warum steht in der Bibel die Wahrheit? Und wo sind de Beweise, dass dort die Wahrheit steht!“ Wenn das nicht geklärt ist, ist die Bibel keine zuverlässige Quelle.

    Ach ja, dann noch das: “ Wir wissen heute, dass die Wahrscheinlichkeit Null ist, dass das Universum durch einen Unfall entstanden ist und dass die Wahrscheinlichkeit Null ist, dass die Proteine zufällig zusammengetreten sind, um Leben zu schaffen.“

    Das hier hat keine Aussagekraft, weil der Beweis fehlt. Außerdem ist Unfall nicht definiert. Außerdem sind nicht Proteine, sondern Aminosäuren „zufällig“ entstanden, siehe hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Miller-Urey-Experiment . Proteine werden aus Aminosäuren „gebaut“.

    Außerdem, galuben kann oft nicht widerlegt werden, solange keine falsifizierbaren Aussagen getroffen werden. Außerdem sind viele Dinge aus der Bibel schon widerlegt: http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroversen_um_die_Bibel

    Kritisiere mal was konkret oder bringe mal Belege dafür, dass das alles Gott war. Quoteminig ist langweilig. Kannst du nicht selber denken?

  3. go NATURWISSENSCHAFTEN, go!!!

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